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RALLY 2002Holiday
in Holland By
Simon Cuerden/Translated by Borgo Eine der Tatsachen, die diesen Run von vielen anderen
abhebt, ist die innovative Nutzung des Internets. Selbst wenn man keinen Internetzugang hat, so kenn tman
jemanden, der die Möglichkeiten hat. Die
Web-Site bot einen Pool an Informationen für die Rollerfahrer . Sie
war leich tüber die Suchmaschinen zu
finden und war bei den Sites der etablierteren Clubs verlinkt. Auf
der Site konnte man sich leicht zu Recht finden. Man fand die
chronologische Geschichte von HiH und genau die richtige Menge an Bildern,
um nicht übersättigt zu werden. Die
Site war wirklich einen Besuch wert, egal ob man nun zum Run fahren wollte,
oder nicht. Das
Mesaegeboard & Guestbook gab Clubs und einzelnen Rollerfahrern die Möglichkei,t
sich zu informieren und zu organisiere.
Daten über Fährverbindungen und Treffpunkte wurden hier vereinbart. Das
alles war so interessant, dass man immer wieder hineingucken musste. Die
Entstehungsgeschichte des Runs war gut aufgezeigt, und wieder einmal haben
die Speed Demons und Hiden-Power Mitglieder bewiesen, wie man alle
gewohnten Aktivitäten, die mit dem Rollerfahren zusammenhängen, präsentiert. Am
Freitag Morgen guckten bestimmt die meisten Rollerfahrer zweifelnd an den
Himmel, wo sich graue Wolkentürme zeigten
und ein nasses, ungemütliches Wochenende ankündigten. Aber Nix. Es
entwickelte sich eine Wärme und gutes Wetter, das für den Auftackt von
HiH nicht hätte besser sein können. Es
war ein angenehm warmer und sonniger Freitagnachmittag in Borculo, so dass
ich da stand und den ankommenden Rollerfahrern zu guckte. Ich bin mir über
die Anzahl der Gäste nicht sicher, aber Borgo vom Hidden Power-
Scooter-Club schätzte 800 britische Rollerfahrer, um das zu vervollständigen;
auch Rollerfahrer aus Frankreich, Belgien, Deutschland und natürlich
Holland waren auch dabei. Einige kamen auch mit dem Auto, wurden aber
gleich weiter in den separaten Auto-campingplatz geleitet. Freitag
Abend war es immer noch sehr warm, was das „Holiday“Gefühl nur verstärkte.
Weder gab es Streit, noch
Randale von irgendwelchen Clubs. Alle bereicherten die gute Atmosphäre
unter Rollerfahrern. Die
Unterhaltung für den Abend war genau richtig. In 3 Räumen mit großen
Theken wurde gutes, genau richtig temperiertes Bier schnell und zu fairen
Preisen serviert. Ich
glaube dies war einer der Punkte wo gemeckert wurde, aber bei ernsthafter
Betrachtung, gab es keine Verzögerungen beim Ausschank des kühlen
starken Bieres. (Grolsch) Im
Hauptraum, dem grössten Raum , war die “Fashion & Soul-Police”,
die die ganze Nacht sehr gut ankam. Hier
war die Kylie-freie Zone für eine Scooterist-Party ohne Grenzen. Im
kleineren Raum im Keller wurde Reggae von der Sorte gespielt, wofür viele
Freaks aus dem vereinigten Königreich weit gereist waren. Wenn
du nun zu der Meinung gelangt warst, dass das alles nicht mehr
steigerungsfähig war, wurdest du im dritten Raum im Erdgeschoss eines
besseren belehrt. Volker Schüler, bekannt von den letzten 2Holidays von
der Rhine-Area Mod-society und Eberhard von den Harlekins spielten das
Beste aus ihren scheißend teuren Plattensammlungen. Ich
hatte die Möglichkeit einen raschen Blick in die Platten-kisten zu werfen
und hier sah ich einige schwarze Scheiben, die manchen Sammler aus UK hätten
blass werden lassen. Aber
es war nicht der Wert der Platten, sondern der geniale Mix aus Northern
Soul, RnB,und Hemmond Orgel Stücken, der die Party zum Siedepunkt führte. Die Szene-Typen aus London sollten ihre Gesichter mal rüber nach HiH
bewegen, um zu sehen, wie es gemacht wird. Draussen
in der warmen Sommernacht ging die
Party weiter; 2 grosse Bars waren dort aufgebaut, für jene, die trinken,
essen, rauchen, oder einfach die ausgelassene Geselligkeit geniessen
wollten. Hier
musste ich mir erst mal meine Augen reiben, es war so wie in der Scene in
“The Warriors”treffen
den “World CUP” ich
musste erst mal die Athmosphäre begreifen, Die
Leute waren ausgelassen, lustig, prosteten sich zu, lachten und amüsierten
sich aufs Beste. ....Und
das war erst der Freitag Abend...die Nacht stand noch bevor. Samstag
Morgen wollte ich ausschlafen, aber die Sonne brannte derart, dass jedes
Zelt gegen 8 Uhr die Luft eines Gewächshauses in sich barg. Dann
ging ich duschen. Eine neue Erfahrung: man war ja über die Web-site
informiert über die
kleinen und zeitweise kalten Duschen,
so wurden keine Teddies in die Ecken geworfen. Nach
der überaus erfrischenden Dusche und wieder in der Sommerhitze ,fuhr ich
in den Ort Borculo um ein typisch holländisches Frühstück zu mir zu
nehmen. Im
Ort traf ich auf eine Invasion hunderter von Rolerahrern auf dem ruhigen
Marktplatz. Die
Einheimische sahen das aber ganz leidenschaftslos und gingen ihren
gewohnten Dingen nach. Es gab niemanden, der mit dem Finger auf einen
zeigte, einen langen Hals machte, oder Polizisten mit besorgten Gesichtern Das
Essen war gut, heiss, einfach und billig....man hätte auch englisches Frühstück
kriegen können. Tagsüber
am Samstag konnte man zwischen Beer & Banana Race, Teilemarkt,
Essen,Trinken, Rauchen und der Custom-show verbringen. Total entspannend Man
konnte auch Harry Barlow von
Pro Porting am Dynojet zusehen, wie er versuchte, auch noch das letzte
bisschen Leistung aus den Rollern rauszuquälen. Gegen
7 Uhr beschlossen einige von uns in Borculo chinesisch essen zu gehen. Als
wir wieder kamen, erfuhren wir, dass einer von den Salford Knights heute
seinen 40. Geburtstag feierte. Ich hörte auch von einer Frau, die sich
tanzender Weise auszog. Ich wette, die hatte noch nicht einmal einen
Roller. Samstag
Abend spielte die Who-Revival Band, die ich leider irgendwie verpasste,
weil ich leicht einen geladen hatte. Die
Band spielte vor einem kleinen, aber total abrockenden Publikum. Die
meisten Leute blieben drausseen, weil es so warm war. Später
am Abend brachen die Musik in den drei Raümen wieder los. Es gab wieder
alles an Geräuschkulisse, was man sich vorstellen kann. Von seltenen
Soul-Stücken bis zum Krach, der eine Waschmaschine oder einem Trockner
glich. Durch
diesen bunten akustische Mix in den verschiedenen Räumen, fühlte ich mich
wie ein kleiner Junge im Süssigkeitenladen. Ich
verbrachte die Nacht damit, durch die Raüme zu laufen und so viel wie es
bei einem menschlichen Lebewesen möglich ist, von der Atmosphäre und der
klasse Musik in mich aufzusaugen. Aber,
wie alle schönen Dinge. War dies Party auch zu ende als die Sonne auf
ging. Statt
Traurigkeit war da eine Art Vorfreude auf das nächste Jahr, als wir uns
verabschiedeten. Allerdings
rauften die Jungs aus Edinburgh und Glasgow die Haare, wo denn einer von
ihnen abgeblieben war. Einem
Rollerfahrer wurde der Frontgepäckträger geklaut und ein drittklassiger
Popans wurde von der Veranstaltung gewaltfrei entfernt, weil er erst
Frauen anfasste, die nicht seine waren, und dann die Wirtsleute
beschimpfte. Der Typ war mit einer matt schwarzen MZ, die in Neuss
zugelassen ist, angereist, und hatte wahrscheinlich ohnehin das falsche
Versständnis für HiH. Dann
soll noch eine Socke verloren gegeangen sein, aber ich bin sicher, die
findet sich wieder an. Alles
in Allem ein brillianter Run, sehr gut organisiert, und gut besucht und
ganz bestimmt einen Besuch wert. Ich
freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr in Holland. Es gibt viele
fantastische Rollertreffen, aber nur ein Holiday in Holland
Wir
sehen uns alle nächstes Jahr wieder ! Simon Cuerden The Armed Forces Scooter Club LOST AND FOUND2 scooter keys on necklaces (possibly Lambretta) For more details email us or call 0044 7941 207703
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